Verhaltensmedizin

Die verhaltensmedizinische Konsultation ist immer dann nötig, wenn echte Verhaltensstörungen diagnostiziert und korrigiert werden sollen. Patienten sind hier zumeist Hunde und Katzen, aber auch große Papageien können an Zwangshandlungen, wie z. B. dem Federrupfen leiden. Eine gründliche Allgemeinuntersuchung und bei Bedarf auch weiterführende Untersuchungen wie orthopädisch-neurologische Untersuchungen, Labordiagnostik oder Röntgenaufnahmen können hier ggf. nötig sein. Nach Erhebung aller Befunde stellen wir eine Diagnose und erläutern dann, wie schrittweise eine Lösung gefunden werden kann. Unabdingbar ist hierbei neben Trainingsmaßnahmen eine Optimierung der Haltungsbedingungen (dies betrifft meist alle Tierarten). Insbesondere Katzen reagieren mit psychischem Dauerstress, wenn in ihrem Umfeld Störungen eintreten, aber auch bei Heimtieren und Vögeln spielen Fehler in der Haltung eine große Rolle. Manchmal können Medikamente nötig sein, um einen ersten Schritt in Richtung Verbesserung zu erreichen.