✔ Reisemedizin

Immer mehr Menschen nehmen ihr Tier auf Reisen mit. Dabei gibt es zum einen vielfältige Einreisebestimmungen und bei manchen Ländern auch eine Tollwuttiter- bestimmung und diverse antiparasitäre Behandlungen vor Einreise zu beachten. Wir beraten Sie ausführlich zu allen notwendigen Maßnahmen.

Doch die Reise vor allem in südliche Länder birgt ernste Gefahren vor allem für unsere Hunde. In vielen Mittelmeerländern, aber auch teilweise schon in südlich angrenzenden Staaten und im Oberrheingraben existieren durch Zecken übertragene Krankheiten wie z. B. Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose. Da sie mit unspezifischen Symptomen beginnen, werden sie häufig zu spät erkannt und enden dann unter Umständen tödlich. Hier ist ein lückenloser Schutz gegen Zeckenbefall unabdingbar.

Wirksame Präparate schützen auch vor den Stichen der Sandfliege, die Leishmanien überträgt. Leishmaniose ist nicht heilbar und führt zu massiven Hautveränderungen oder starken Problemen der inneren Organe, beides ist sehr schmerzhaft. Der Hund bleibt infiziert und damit ein lebenslanger Dauerpatient, der mit teuren Medikamenten behandelt werden muss.

Auch eine Herzwurmprophylaxe ist unabdingbar, da sowohl der Befall (die erwachsenen Würmer leben in den Herzkammern) als auch die Therapie mit Gefahren verbunden ist. Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig, damit wir gemeinsam Ihren Hund vor all diesen Erkrankungen schützen können.

Nicht nur die Einreise in betroffene Länder stellt ein Risiko dar. Zunehmend werden Hunde aus südlichen Ländern nach Deutschland importiert, um ihnen bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Leider fehlen aus Kostengründen häufig entsprechende Blutuntersuchungen hinsichtlich der geschilderten Erkrankungen oder sie wurden nicht vollständig durchgeführt. Ist der mitgebrachte Hund infiziert, schließt sich eine teure Behandlung an. Zudem stellt er ein Infektionsrisiko für unsere heimischen Hunde dar, da unsere einheimischen Zecken in der Lage sind, die Erreger weiterzugeben.
Haben Sie sich also entschlossen, einen Hund aus dem Süden zu übernehmen, kontaktieren Sie uns rechtzeitig, so dass wir notwendige Blutuntersuchungen vornehmen können.

Da die entsprechenden Erkrankungen nicht immer mit den in Deutschland erhältlichen Medikamenten therapiert werden können, sind wir in der Lage, fehlende Präparate über die Auslandsapotheke zu beziehen. Damit ist unsere Therapie immer auf dem neuesten Stand.