✔ Dermatologie / Allergologie

Hauterkrankungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Die einfachste ist hierbei ein Befall mit Ektoparasiten wie z. B. Flöhen oder Milben. Hier ist das Krankheitsbild meist eindeutig und die Plagegeister in der Regel leicht zu beseitigen.
Schwieriger wird es bei Veränderungen des Hautbildes, die nicht von Parasiten verursacht sind. Die Haut ist hier wie ein Signalgeber für Störungen an anderer Stelle. Diese können hormonell (Sexualhormone, Schilddrüsenhormone u. a.) oder durch Fehlfunktionen der inneren Organe verursacht sein, aber auch allergische Hintergründe haben. Die Ermittlung der genauen Diagnose erfordert hier häufig viel Geduld, ein schrittweises Abarbeiten aller möglichen Ursachen und manchmal detektivisches Gespür. Der Hautpatient ist kein einfacher Patient und daher muss sein Besitzer häufig Geduld beweisen, bis die Diagnose steht.
Die Behandlung besteht in der Regel aus einer Kombination, nämlich der Beseitigung der Grunderkrankung und einer unterstützenden Therapie zur Regeneration der geschädigten Haut.

Allergien sind leider auch bei Tieren auf dem Vormarsch. Die allergische Reaktion richtet sich dabei entweder gegen diverse Futterbestandteile, Pollen, Milben und anderes. Die Symptome sind vielfältig und reichen über Ohrentzündung, Hautveränderungen und Juckreiz bis hin zu Erbrechen und Durchfall.
Bei Futterallergien wird in der Regel über eine konsequente Diät herausgefunden, was das Tier verträgt.
Alle anderen Allergien können über eine Blutentnahme ermittelt werden. Steht das Ergebnis fest, müssen die ermittelten Allergene in jedem Fall vermieden werden. Auf eine dauerhafte Cortisongabe sollte nach Möglichkeit nicht zurückgegriffen werden, da sie mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden ist, es sei denn, alle anderen Maßnahmen versagen. Insbesondere bei jungen Tieren kann eine spezifische Immuntherapie, also eine Hyposensibilisierung, sehr gute Hilfe leisten. Das entsprechende Serum wird speziell für Ihr Tier angefertigt.